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Urteile aus dem Bankrecht

Auf Empfehlung von Cortal Consors zeichnete ein Kunde je eine Beteiligung an dem Schiffsfonds OwnerShip Tonnage VI und dem Schiffsfonds OwnerShip Feeder Quintett. Als er später erfuhr, dass Banken regelmäßig für die Vermittlung von Schiffsfondsbeteiligungen Provisionen erhalten, wollte er von seiner Bank wissen, ob und in welcher Höhe diese Zahlungen erhalten hatte. Vergeblich: Cortal Consors weigerte sich, die begehrte Auskunft zu erteilen. Jetzt wurde die Bank vom Landgericht Nürnberg-Fürth zur Auskunft verurteilt. weiterlesen ›
Den rund 7.000 Anlegern des Schiffsfonds MPC Offen Flotte Santa-B Schiffe aus dem Jahr 2006, droht der Totalverlust. Anlegeranwälte sind alarmiert. Nach gescheiterten Rettungsbemühungen muss Reeder Claus-Peter Offen 14 Fonds-Containerschiffe verkaufen. weiterlesen ›
Financial Times Deutschland zitiert Rechtsanwalt Mathias Nittel im Zusammenhang mit dem neu eingeführten Melderegister für Bankberater. Ab November müssen Banken ihre Berater bei der BaFin melden. Bei Beschwerden kann die Finanzaufsicht selbst ermitteln. Nicht alle Geldinstitute finden das gut - eins hat bereits Verfassungsbeschwerde eingereicht. weiterlesen ›
"Grundsätzlich ist in Beweissachen alles ganz einfach", erklärt Rechtsanwalt Mathias Nittel aus Heidelberg: "Derjenige, der Schadensersatzansprüche geltend macht, muss die Tatsachen beweisen, die seinen Anspruch begründen." Bei vielen Anlegern, die ihre misslungenen Investments wieder wettmachen wollen, ist dies oft die Falschberatung durch Finanzdienstleister weiterlesen ›
Eine Entscheidung des Bundesgerichtshofs (BGH) im Fall Clerical Medical (CMI) eröffnet nach Ansicht des Anlegeranwalts Mathias Nittel aus Heidelberg auch ehemaligen Kunden Ansprüche. Der BGH hatte am 11. Juli mögliche Schadensersatzansprüche für CMI-Kunden festgestellt, die "Wealthmaster Noble"-Lebensversicherungspolicen auf Kredit abgeschlossen hatten (Heft 30/12). "Grundlage ist eine fehlerhafte Berechnung des Auszahlungsbetrags", argumentiert er. weiterlesen ›
300.000 Privatanleger haben sich nach Schätzungen von Fachleuten in Deutschland mit mehr als 30 Mrd. € an Schiffsfonds beteiligt. Der mit der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise seit Ende 2008 einhergehende massive Verfall der Charterraten, lässt Containerschiffe, Tanker und Frachter in die roten Zahlen fahren. „Nur wenige Schiffe sind heute noch in der Lage, die aufgenommene Kredite vereinbarungsgemäß zu bedienen und die prospektierten Ausschüttungen zu leisten“, stellt Mathias Nittel, Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht, dessen Kanzlei eine große Zahl von Schiffsfonds-Anlegern vertritt, fest. weiterlesen ›
Bei geschlossenen Fonds sind die Provisionen für den Vertrieb tendenziell höher als bei vielen anderen Produkten. Das ergibt sich aus einer Aufstellung von Anlegeranwälten, die das Handelsblatt online veröffentlicht hat. Bis zu 14 Prozent haben Banken demnach kassiert. Spitzenreiter in der Liste ist die Deutsche Apotheker- und Ärztebank, die für den Vertrieb der MPC MS Santa P Schiffe 14 Prozent bekommen hat. Die Deutsche Bank liegt mit einem Nordcapital-Fonds mit 13 Prozent ebenfalls weit oben. weiterlesen ›
Warum tun Banker etwas, was sie selber für völlig sinnlos halten? Bereits im Jahre 2008 fragte das Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim bei einer großangelegten Untersuchung, ob es durch eine Ausgliederung der Kundenberater Vorteile gebe. Die Antwort einer deutlichen Mehrheit der Banker: Nein. weiterlesen ›
Sie tragen klingende Namen wie King Edwin, MS Hohesand oder OS Istanbul und entwickeln sich für Anleger zum Alptraum. Laut Branchenkenner könnte eine dreistellige Zahl an Schiffsfonds Pleite gehen. Betroffenen droht nicht nur der Totalverlust, sondern auch noch eine Rückzahlung bereits erhaltener Ausschüttungen an den Insolvenzverwalter. weiterlesen ›
Bei Private Placements von Aktien sind mir schon Provisionen von bis zu 40 Prozent zu Ohren gekommen. Im Bereich der geschlossenen Fonds verdient der Vertrieb aber auch viel Geld. 25 Prozent der Anlegergelder als Vertriebskosten sind bei Schiffsfonds keine Seltenheit. Der Berater oder die beratende Bank oder Sparkasse erhält davon in der Regel zwischen 10 Prozent und 15 Prozent. weiterlesen ›
Mit einer für viele überraschenden Entscheidung hat der Bundesgerichtshof (BGH) festgestellt, dass die Grünungsgesellschafter eines geschlossenen Fonds in Form einer Kommanditgesellschaft sich unrichtige Angaben zurechnen lassen müssen, die ein Anlageberater macht (BGH, Urteil vom 14.5.2012, Az. II ZR 69/12). Dementsprechend haften sie gegenüber dem Fondsanleger für Aufklärungspflichtverletzungen der Anlageberater und Vermittler auf Schadenersatz. weiterlesen ›
Jahrelang war es das große Steuerspar-Modell und eine begehrte Geldmaschine: Die Kapitalanlage in Schiffsfonds. Der Boom der Containerschiffe endete mit der Finanzkrise. Trotz massiver Rückgänge im Welthandel wurden weiter Frachter gebaut, die aber nicht mehr gebraucht wurden. weiterlesen ›
Banken versuchen zunehmend, ihre Anlageberatung auf Tochterunternehmen zu verlagern. Damit wollen sie der Aufklärungspflicht über Provisionen entgehen. Gerichtlich wurde jetzt geklärt, dass dieses Vorgehen nicht weiterhilft. Ein aktuelles Urteil des Amtsgerichts München vom 23. Februar 2012 beschäftigt sich mit der Frage, ob Banken sich der Auskunftspflicht über sogenannte Kick-backs, Rückvergütungen, entziehen können, indem sie die Beratung auf Tochtergesellschaften der Banken verlagern. weiterlesen ›
Wenn es um die Provision und geheime Verkaufsanreize geht, werden Banker plötzlich ganz still. Doch die Kunden wollen das nicht länger hinnehmen und gehen vor Gericht. Was Bankberater sagen müssen und was nicht. weiterlesen ›
Laut einem Urteil des Landgerichts Schwerin muss ein Anleger ein Darlehen, mit dem eine Lebensversicherung der britischen Clerical Medical Investment (CMI) finanziert wurde, nicht an die Apotheker- und Ärztebank zurückzahlen. Die Richter werfen dem Versicherer Aufklärungsfehler bei der Vertragsanbahnung vor. weiterlesen ›
Anleger des DS-Fonds 111, einem Schiffsfonds der Dr. Peters Group mit Sitz in Dortmund, müssen mit einem Totalverlust ihrer Einlage rechnen. Nachdem die Banken dem Fonds im Oktober die Kredite gekündigt haben, musste die Fondsgesellschaft Insolvenz anmelden. weiterlesen ›
Die Schließungswelle bei offenen Fonds und die darauf folgende Abwicklungswelle könnten ein juristisches Nachspiel haben. Scharen von Anlegeranwälten fischen nach Mandaten für Schadenersatzforderungen, meist richten sich die gegen Bankberater und freie Vermittler. Zwei namhafte Kanzleien haben nun aber die Kapitalanlagegesellschaften (KAGs) selbst ins Visier genommen. weiterlesen ›
Zuerst haben die Betreiber den Premium Management Immobilienfonds geschlossen und dann aufgelöst. Bis zum 15. September dieses Jahres nahm die Commerzbank Fondsanteile des offenen Immobilienfonds zurück. Doch damit ist noch längst nicht alles geklärt. Rechtanwälte bereiten für Anleger Klagen wegen Falschberatung vor. weiterlesen ›
Im Streit über verdeckte Provisionen bei Geldanlagen hat der Bundesgerichtshof (BGH) erneut die Verbraucher gestärkt. Laut einem am Donnerstag veröffentlichten Beschluss mussten die Banken bereits seit 1990 vollständig über Provisionen aufklären, die sie für die Vermittlung von Anlagen kassieren (Az: XI ZR 308/09). Mehrfach hatte der BGH zuvor bereits ähnlich entschieden. weiterlesen ›
Die Finanzbranche gerät unter Druck. Deutsche Gerichte gehen gegen versteckte Provisionen bei Geschäften mit Privatanlegern vor, denn viele Banken haben nicht ausreichend auf ihr Eigeninteresse bei Wertpapierverkäufen hingewiesen. Für Kunden steigen damit die Chancen auf Schadensersatz. weiterlesen ›
„Verborgene Provisionen“ oder „verdeckte Rückvergütungen“ kosten Bauspar- oder Aktien-Kunden viel Geld - ohne dass sie etwas davon mitbekommen. Nun stärken Gerichte die Rechte der Sparer und machen den Weg zum Ausstieg aus den Verträgen frei. weiterlesen ›
Wer sein Geld anlegen will, hat meist erst einmal zu zahlen: Bei Fonds den Ausgabeaufschlag oder bei Aktien für jeden Kauf- und Verkaufsauftrag. Das alles schmälert die Rendite. Bis die Kosten wieder reingeholt werden, vergehen mitunter Jahre. Wenn Ihr Geld kontinuierlich mehr und nicht weniger werden soll, achten Sie von Anfang auf die Preise. weiterlesen ›
Banken müssen ihren Kunden in Beratungsgesprächen sagen, wie viel sie an der Vermittlung einer Geldanlage verdienen. Das hat jetzt der Bundesgerichtshof entschieden. weiterlesen ›
Auszug des Artikels vom 03.03.2011 LG Frankfurt: Zertifikat darf bei Wunsch nach sicherer Anlage nicht empfohlen werden Das Landgericht Frankfurt verurteilte kürzlich eine... weiterlesen ›
Auszug des Artikels vom 01.12.2010 Schlechte Beratung bei offenen Immofonds: Geld zurück Offene Immobilienfonds bergen Tücken. So darf die Rücknahme der Anteile ausgesetzt... weiterlesen ›
Auszug des Artikels vom 18.11.2010 Schieflage bei Offenen Immobilienfonds Wie Anleger reagieren können Wer Geld in offene Immobilienfonds angelegt hat, für den sind unruhige... weiterlesen ›
Auszug des Artikels vom 09.07.2010 Bundesgerichtshof: Durchbruch für geprellte Anleger Mit einer Grundsatzentscheidung hat der BGH... weiterlesen ›
Auszug des Artikels vom 13.04.2010 Prämiensparen: Sieg für Bankkunden Banken müssen die Verzinsung von... weiterlesen ›
Auszug des Artikels vom 16.03.2010 Baufinanzierung: Heimliche Provisionen beim Baukredit Die Bank schmiert den Vermittler –... weiterlesen ›
Auszug des Artikels vom 01.03.2010 Zertifikate: Rentnerin triumphiert über Commerzbank Immer mehr Banken werden von den Gerichten... weiterlesen ›
Nittel -
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